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Was ist Nachhaltigkeit überhaupt?
Was hat das mit mir zu tun?
Folgender ausdrucksstarker Vers kann die Definition vom nachhaltigen Leben am besten vermitteln:
„Heute so leben, das auch übermorgen alle leben können. Überall auf der Welt“.
Er vermittelt die Grundsätze der Nachhaltigkeit: Das weltweite „Verbrauchen“ der Erde -i n Form von schwindenden Rohstoffressourcen, wachsenden Umwelt- und Armutsproblemen etc.- soll gestoppt werden, sodass für nachfolgende Generationen ebenfalls ein menschenwürdiges Leben möglich ist.
Dieses Ziel kann durchaus erreicht werden; Länder und Großkonzerne müssen dazu ebenso ihr Verhalten zukunftsorientiert ausrichten wie einzelne Menschen und kleine Verbände.
Es kann in Form von Müllvermeidung und trennung, oder einfach durch die Nutzung der Macht der Konsumenten deutlich werden: Unternehmen, die z.B. auf billige Kinderarbeit setzen werden von Käufern boykottiert, statt dessen würden Artikel, die das TransFair- Siegel tragen, ein positives Statement setzen. (Weitere Möglichkeiten, nachhaltig zu handeln, findet ihr hier.)
Um die Ziele der Nachhaltigkeit durchsetzen zu können, müssen nicht nur ökologische Aspekte berücksichtigt werden, sondern in ein Gleichgewicht mit ökonomischen und sozialen Interessen gebracht werden. Denn z.B. soziale Ungerechtigkeit fördert Kriege und Unruhen, Armut stellt Umweltschutz in seiner Priorität in der Hintergrund.

170 Staaten bekannten sich 1992 zu den Zielen der Nachhaltigkeit. Unter dem Namen Agenda 21 wurde ein Aktionsplan erstellt, der die Umsetzung der nachhaltigen Ziele möglich machen soll.
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